Grüner Tunnel – sachgerecht prüfen… Vorstellung im Verkehrsausschuss
Bei den Haushaltsplanberatungen 2025 stellten wir Freien Wähler gemeinsam mit der CDU und der FDP den Antrag, den „Grünen Tunnel“ sachgerecht zu prüfen. Im Verkehrsausschuss am 01. Oktober 2025 war es soweit, dass Dr. Rüdiger Stihl als Vertreter der Initiative Grüner Tunnel das Projekt vorstellte. „Ihr Einsatz für eine ausreichende, leistungsfähige Infrastruktur zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Region Stuttgart verdient Respekt und Anerkennung. Wir Freien Wähler sind Ihnen und allen, die in der Initiative zusammengeschlossen sind sehr dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Unternehmen für ein solches Projekt einsetzen. Dies unterstreicht aber die Wichtigkeit!“, führte der Fraktionsvorsitzende und frühere Waiblinger OB Andreas Hesky aus.
Die Präsentation zum Grünen Tunnel finden Sie hier: http://www.gruener-tunnel.de
Es lohnt sich hineinzuschauen und sich zu informieren. Mit Rücksicht auf den Landschaftsverbrauch einer oberirdischen Straße, wurde die Idee eines Tunnels entwickelt. Dabei ist diese Idee nicht neu, aber außerordentlich erfolgreich, wie der heute selbstverständlich und in der Landschaft integrierte Kappelbergtunnel beweist. Damals wurde noch nicht mit den Erkenntnissen Landschafts- und Erdbau betrieben. Dennoch wachsen gute Weine dort, wie immer wieder von Fellbach betont wird.
So könnte es auch beim Grünen Tunnel sein. Nach Abschluss der Arbeiten wäre auch dort wieder die Landschaft in gleicher Weise erlebbar und die Landwirtschaft könnte erfolgreich tätig bleiben.
Die Diskussion im Verkehrsausschuss zeigte, dass vor allem die antragstellenden Fraktionen den Tunnel unterstützen. „Das ist bedauerlich, wenn man bedenkt, welche Botschaften bei der Vorstellung des Strukturberichts 2025 gegeben wurden: Es fehlt – neben Flächen für Gewerbe und Wohnen – eine leistungsfähige Infrastruktur. Der als Tunnel ausgeführte Nord-Ost-Ring“ könnte einen Beitrag leisten, diese zu schaffen“, so Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky, „wir bleiben am Thema dran, denn die Bedarfe der Wirtschaft und der Menschen sind anzuerkennen. Manche Projekte brauchen einen langen Atem. Wir Freien Wähler haben diesen!“














