Mit der S-Bahn nach Ulm… wir waren bei der ETCS Testfahrt dabei
ETCS, das „European Train Control System“, soll den Schienenverkehr besser, leistungsfähiger und qualitätvoller machen und vor allem mehr S-Bahnen auf die Schiene bringen. Mit ETCS soll der „Falschenhals“ Stammstrecke etwas geweitet werden, weil damit mehr Züge pro Stunde diese Strecke befahren könnten. Die DB ist mit der Umrüstung im Zeitplan und darf mit Fug und Recht stolz auf das sein, was sie dem Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart präsentierte.
Es war beeindruckend, in einen S-Bahn-Zug im Ausbesserungswerk Plochingen zu steigen im Wissen, damit die Neubaustrecke nach Ulm zu fahren. Natürlich nicht mit 250 km/h, wie es die ICEs tun, aber die Strecke konnte mit der S-Bahn-Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h befahren werden, so dass Ulm nach einem Zwischenstopp in Merklingen rasch erreicht wurde.

ETCS optimiert das Fahren mit der S-Bahn und hilft dem Personal. An Assistenzsysteme in PKWs und LKWs hat man sich gewöhnt… nun erobern diese den Schienenverkehr und tragen dazu bei, dass der ÖPNV wieder zu einem hochwertigen und leistungsstarken Rückgrat der regionalen Mobilität wird.
Von den Freien Wählern aus der Region waren Regionalrätin Hedy Barth-Rößler und Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky dabei. „Besonders schön war, dass wir von Merklingen bis Ulm im Führerstand dabei sein konnten. Ein besonderes Erlebnis“, wie beide sagten. „Unser Dank gilt der DB, die diese Testfahrt mit Gästen ermöglichte“.














