Viel Zustimmung für eine Naherholungskonzeption… wer nutzt sie, wer pflegt sie, wer setzt sie um…

Unserem Sprecher im Ausschuss, der Welzheimer Bürgermeister Thomas Bernlöhr, kam es zu, so manchen Wortbeitrag gerade zu rücken. Natürlich ist es eine schöne Sache, eine Naherholungskonzeption auf den Weg zu bringen. „Es ist ein wichtiges Dokument“, ein „Grünbuch“, das für den Landschaftspark richtungsweisend ist. Gleichwohl stellt sich die Frage, was denn aus den vielen Ideen wird? Die ganz großen neuen Elemente, auch für weitere Landschaftsparkprojekte, sehen wir nicht. Und nicht zu vergessen: Unterhaltung geht vor, gerade vor dem Neubau von weiterer Infrastruktur“, so Regionalrat Bernlöhr. Von der Verwaltung selbst wurde vorgeschlagen, die beantragte App nicht weiter zu verfolgen. Als stv. Vorsitzender der Tourismusgemeinschaft Schwäbischer Waldes weiß Regionalrat BM Bernlöhr (auch hier) genau, wie es um die Realitäten im Bereich der Naherholung aussieht: „Es ist gut, dass wir nicht gegen die großen und etablierten Apps, die es zuhauf gibt, nicht mit einer eigenen lokalen Lösung angehen oder meinen würden, dass diese gebraucht wird. Das wird sie nicht.“

Wer die Sitzung und die Wortmeldungen verfolgte, konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Verband Region Stuttgart eine weitere Kommunikationslattform geschaffen hat. Ob diese (zwingend) notwendig war, das darf man sich schon fragen. Wenn von der Verbandsverwaltung ausgeführt wird, dass die interkommunale Abstimmung für Fahrradwege nicht stattfindet… und es deswegen der Verband anregen muss… dann muss man sich schon fragen, ob die Kommunen sich ihrer kommunalen Selbstverwaltung und die daraus ergebende Verpflichtung, sich um ihre Angelegenheiten selbst kümmern zu dürfen und das auch zu tun, bewusst sind.

Kurzum: Der Verband ist wieder in eine vermeintliche Lücke gesprungen… ob die Naherholungskonzeption notwendig war, ob sie dazu beiträgt, den (Nah-)Erholungswert unserer Region zu stärken… all das wird sich zeigen. Wer die Projekte, die Impulse aus der Bürgerbeteiligung ansieht, stellt fest, dass es im ganz überwiegenden Teil kommunale Themen sind und keine regionale.

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