Antrag der Fraktion Freie Wähler in der Region wird in Angriff genommen

Manche Dinge brauchen ihre Zeit. Schon vor zwei Jahren hatte die Regionalfraktion das Beispiel anderer Metropolregionen aufgegriffen und die Einführung eines regionsweit gültigen Parkausweises für Handwerksfirmen beantragt. „Das ist praktizierte Wirtschaftsförderung und ein Beitrag zum Abbau von Bürokratie“, begründet Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky den Vorstoß seiner Fraktion.

Heute müssen Handwerksfirmen, die bei der Ausführung von Arbeiten eine Sonderparkgenehmigung brauchen, diese jeweils in der Gemeindeverwaltung am Ort der Baustelle beantragen. Dies ist vor allem bei größeren Handwerksfirmen, die in zahlreichen Gemeinden Aufträge übernehmen, zeit- und kostenaufwendig. Die Idee der Freien Wähler ist es, dass man einen solchen regionsweit gültigen Ausweis am Sitz des Unternehmens beantragen kann. Die bisherige Möglichkeit, eine einzelne Genehmigung zu beantragen – vor allem für kleinere Firmen – soll unberührt bleiben.

Der Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung der Region hat am 19. Februar den Antrag und grundsätzlich zugestimmt. Die Wirtschaftsförderung der Region (WRS) wurde beauftragt, das entsprechende Verfahren, an dem zahlreiche Institutionen beteiligt werden müssen, einzuleiten. Neben rechtlichen und organisatorischen Fragen muss ein Weg gesucht werden, den vor allem in großen Städten möglichen finanziellen Verlust auszugleichen.

„Wir appellieren an die Solidarität der Städte und Gemeinde in der Region, diese Idee umzusetzen. Es wäre dies ein Zeichen der Verbundenheit und der Unterstützung für unsere mittelständischen Handwerksbetriebe und Dienstleister“, so Andreas Hesky, der in seiner kommunalen Praxis mit diesem Anliegen konfrontiert wurde.

 


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