Stuttgarter Talkessel muss entlastet werden – Antrag der Fraktion zur Feinstaubproblematik

„Feinstaubalarm in Stuttgart“ – das droht zum Unwort des Jahres in der Region Stuttgart zu werden. Noch wurden keine Fahrverbote ausgesprochen – die Wirksamkeit der Appelle ist jedoch fraglich. Die Folgen von Fahrverboten, die ab 2018 zu befürchten sind, wären für die Wirtschaft, die Mitarbeiter und die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Umland schwerwiegend. Aufgrund der Verkehrsströme wären zahlreiche Kommunen in der Region betroffen.

„Verkehrsprobleme, Feinstaub und Abgase machen nicht an Markungsgrenzen Halt. Wenn Oberbürgermeister Kuhn in Stuttgart Fahrverbote verhängt, wird sich der Verkehr andere Wege suchen. Ich habe die Sorge, dass es insbesondere auf den Schurwaldquerungen zu erhebliche Verkehrszunahmen kommt, die zu höheren Belastungen der Anlieger führen. Diese Verlagerungsmechanismen lehne ich ab. Deshalb brauchen wir eine regionale Gesamtkonzeption“, nennt Regionalrat Frank Buß die Gründe für den von ihm initiierten Antrag.

Sie können den Antrag der Fraktion hier aufrufen.


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