Freie Wähler: Erste Lichtblicke, aber die Bahn muss technisch mehr tun -Störanfälligkeit und Verspätungen nehmen langsam ab

Die S-Bahn ist wieder zuverlässiger. Die zahlreichen Aktivitäten der DB-Töchter, der VVS GmbH sowie des Verbands Region Stuttgart für mehr Stabilität beim S-Bahn-Verkehr wirken. Störanfälligkeit und Verspätungen der S-Bahn haben offensichtlich das tiefste Tal durchschritten. Das ist das Signal des heutigen S-Bahn-Gipfels im Verkehrsausschuss. Gleichwohl bleibt es dabei: Die zahlreichen Baustellen sowie die Tatsache, dass die S-Bahn in Stuttgart ihre Gleise mit anderen Zügen teilen muss, bergen auch künftig Verspätungsrisiken.

Überschlagene Wenden wirken positiv

Der Verband Region Stuttgart hat wichtige Beiträge für die positive Trendwende geleistet. Beispielsweise an den Kauf von zehn neuen S-Bahn-Fahrzeugen im Gesamtwert von über 80 Millionen Euro. Damit konnten überschlagene Wenden an den Bahnhöfen Filderstadt, Schorndorf, Stuttgart-Vaihingen und Weil der Stadt eingeführt werden. Durch entspannte Zeiten beim Wenden können mögliche Folgeverspätungen im Netz vermieden oder abgebaut werden. Die Regionalräte sehen weiterhin „Bedarf für zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen“. Ganz oben steht die Einführung der digitalen Signalisierung ETCS in der Stammstrecke.

Hier ist nach Auffassung von Regionalrat Bernhard Maier eindeutig die Bahn in der Pflicht, die ganz erhebliche Einnahmeverbesserungen erwirtschaftet, die diese Investition ermöglichen können.

 

 


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