Der Umwelt und dem Komfort der Fahrgäste zu liebe – Freie Wähler begrüßen erhöhten Qualitätsstandard

An Verkehrsbelastung ist das Lenninger Tal wahrlich nicht „arm“, vor allem durch den Lkw-Durchgangsverkehr. Umso mehr hat die Teckbahn eine hohe verkehrliche Bedeutung, damit umstiegswillige Autofahrer eine Möglichkeit haben, stressfrei zu ihren Zielen zu kommen.

Der Verkehrsausschuss der Region hat sich in seiner letzten Sitzung mit dieser Thematik befasst. Hier das Zwischenergebnis:

Für die Nutzer der Kleinen Teckbahn steigt der Fahrkomfort. Zwischen Kirchheim/Teck und Oberlenningen sollen ab Dezember 2018 komplett modernisierte Fahrzeuge der BR 650 fahren. Die drei bisherigen Fahrzeuge sowie ein weiteres Reserve-Fahrzeug, dessen Frischzellenkur im Laufe des Jahres 2019 folgt, werden dem S-Bahn-Standard entsprechend ausgerüstet: mit Echtzeit-Infos zur Fahrt und Umsteigemöglichkeiten, Videoüberwachung und WLAN. Statt bisher drei werden künftig 12 Stellplätze für Fahrräder vorhanden sein. Durch den Einbau von Dieselpartikelfiltern werden die Züge auch umweltfreundlicher unterwegs sein. Ursprünglich war die Erneuerung der Fahrzeugflotte auf der Kleinen Teckbahn ab 2021 vorgesehen, doch der Markt bietet derzeit keine Neufahrzeuge, die alle Anforderungen dieser Strecke voll erfüllen.

Parallel zur Inbetriebnahme der S1 von Plochingen nach Kirchheim/Teck und in Absprache mit den Anliegerkommunen war im Dezember 2009 ein Bus-Schienen-Konzept fürs Lenninger Tal umgesetzt worden. Zug und Bus fahren jeweils stündlich – mit Ausnahme werktags zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr – und ermöglichen so den Anschluss an die S-Bahn in Kirchheim/Teck. Für einen durchgängigen 30-Minuten-Takt auf der Schiene wären Investitionen in Millionenhöhe notwendig, unter anderem in die Strecke und in die Beseitigung von gut 15 Bahnübergängen.


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