Regionalfraktion trifft auf Wirtschaft – bessere Rahmenbedingungen gefordert

Führende Wirtschaftsunternehmen wie der Waiblinger Motorsägenhersteller STIHL brauchen keine Ratschläge von der Politik, sondern bessere Rahmenbedingungen. Dies ist das Fazit eines Besuchs der Regionalfraktion Freie Wähler bei dem Waiblinger Weltmarktführer. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, ausreichend Flächen für die betriebliche Entwicklung und ein gut ausgebautes Breitbandnetz sind Beispiele dafür, was die Unternehmen in der Region erwarten, um im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt zu sein. Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora und Pressesprecher Dr. Stefan Caspari zeigten Unternehmensphilosophie, Produktpalette und Standortpolitik auf.

Die Regionalfraktion der Freien Wähler versteht unter Wirtschaftsförderung das Aufgreifen der wirklichen Bedürfnisse der Unternehmen in der Region Stuttgart. Dazu sucht sie regelmäßig den unmittelbaren Kontakt mit den Organisationen der Wirtschaft, z.B. der IHK oder den Handwerksverbänden, aber auch zu den Verantwortlichen in den Firmen selbst.

Auf Einladung des weltweit agierenden Motorgeräteherstellers STIHL, der seinen Sitz in Waiblingen hat, hatte man Gelegenheit zum Dialog mit der Unternehmensführung und zu einem Blick in Entwicklung und Produktion.

Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora schilderte in seiner ausführlichen Präsentation die Unternehmensgeschichte, die Philosophie des mittelständisch aufgestellten Familienbetriebs und die neuesten Produktentwicklungen. „Auch in Zeiten der Rezession konnten wir uns dank einer langfristigen Strategie am Weltmarkt behaupten und die Interessen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahren“, betonte Dr. Kandziora die soziale Verantwortung von STIHL. Man stehe auch in der Produktion zum Standort Deutschland, ein großes Gewicht liege aber auch in der Produktentwicklung und Innovation.

 

 

 

 

 

 

Vorstandsvorsitzender Dr. Kandziora (rechts Mitte) und Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky (links Mitte) im lebhaften Meinungsaustausch

Fraktionsvorsitzender Andreas Hesky, der als Waiblinger Oberbürgermeister einen besonders intensiven Kontakt zum Hause STIHL pflegt, betonte die Verantwortung des Verbands Region Stuttgart für gute Rahmenbedingungen der Wirtschaft. „Wir Freien Wähler kämpfen für eine gute Verkehrsinfrastruktur, z.B. einen leistungsfähigen Nordostring und die Filderauffahrt – damit Fahrverbote vermieden werden können -, die Bereitstellung verkehrsgünstig gelegener Gewerbeflächen und den Ausbau des Glasfasernetzes,“ nannte Hesky Themen, die aktuell die Region Stuttgart beschäftigen. Der Vorsprung der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb basiere, trotz hoher Standortkosten, auf deren Innovationskraft. STIHL sei dafür ein leuchtendes Beispiel.

 

 

 

 

 

 

Mit sichtlichem Stolz zeigten STIHL-Mitarbeiter neue Produktentwicklungen

In der sich anschließenden Betriebsbesichtigung konnten sich die Regionalräte der Freien vom Stand neuer Entwicklungen, z.B. dem rasanten Fortschritt der Akkutechnik, von der konsequenten Qualitätsprüfung und den baulichen Veränderungen am Standort Waiblingen überzeugen. In seinem Schlusswort äußerte Fraktionsvorsitzender Hesky seine Überzeugung, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte bei Firmen wie STIHL in besten Händen liege.

Wenn Sie mehr Informationen über die Firma STIHL möchten, hier der Link zu deren Homepage: www.stihl.de

 


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