Der technologische Wandel in der Automobilwirtschaft stellt die Firmen in der Region Stuttgart vor große Herausforderungen. Den großen Playern stehen dafür die notwendigen „Werkzeuge“ zur Verfügung. Die regionale Wirtschaftsförderung möchte vor allem den vielen Zulieferbetrieben Unterstützung anbieten.

Bei der Bewältigung des Strukturwandels können Industriefirmen in der Region Stuttgart auf ein breites Unterstützungsnetzwerk zurückgreifen. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) Dr. Walter Rogg hat  dem Wirtschaftsausschuss der Regionalversammlung die vielfältigen aktuellen und künftigen Angebote und Initiativen vorgestellt.

In dem Anfang des Jahres gegründeten Transformationsbündnis Automobilwirtschaft Region Stuttgart legen die regionale Wirtschaftsförderung, Kammern, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Arbeitsagenturen und Unternehmen den Schwerpunkt auf die Qualifizierung der Mitarbeiter für künftige Anforderungen. Grundlage dafür ist eine Befragung von 100 mittelständischen Firmen aus der Automobilbranche, die darüber Auskunft geben soll, welche Arbeitsplätze in welchem Zeitraum bedroht sein werden. Die Clusterinitiative Automotive Region Stuttgart (CARS) unterstützt seit vielen Jahren kleine und mittlere Firmen bei der Verbesserung ihrer Innovationsfähigkeit. Die Angebote von CARS werden vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen ausgebaut. Firmen der Branchen Maschinenbau und Produktionstechnik werden beim Prozess der weiteren Digitalisierung unterstützt, etwa durch Fachveranstaltungen, Förderprojekte, Technologietransfer und Entwicklungsnetzwerke. Für sie ist die neu geschaffene Position des Transformationsbeauftragten Industrieproduktion erste Anlaufstelle für Fragen.

„Der Weg ist richtig“, lobte Gerd Maisch, der Sprecher der Regionalfraktion. Die Netzwerk- und Lobbyarbeit der WRS sei insbesondere für die kleineren und mittleren Unternehmen wichtig. Bisher hätten diese Unternehmen die anstehenden Veränderungsprozesse  aber gut gemeistert.


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