Ist es rentabel die S-Bahn nach Calw zu verlängern? Diese Frage wurde am 27- März im Verkehrsausschuss des Verband Region Stuttgart diskutiert. Grundlage waren erste Ergebnisse der sogenannten standardisierten Bewertung, einem Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung von ÖPNV-Projekten in Deutschland. Diese ergab einen Faktor von +1,66. Somit übersteigt der Nutzen der S-Bahnverlängerung die Kosten um das 1,6-Fache und gilt als volkswirtschaftlich rentabel. Dies gilt auch unter Berücksichtigung von Zusatzkosten bis zu 28 Millionen Euro, die sich z.B. durch die Elektrifizierung der Strecke und den Ausbau von Bahnsteigen ergeben. Die volkswirtschaftliche Rentabilität ist Voraussetzung für die finanzielle Förderung des Ausbaus.

Ist es rentabel die S-Bahn nach Calw zu verlängern? Diese Frage wurde im Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart diskutiert. Grundlage waren erste Ergebnisse der sogenannten standardisierten Bewertung, einem Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung von ÖPNV-Projekten in Deutschland. Diese ergab einen Faktor von +1,66. Somit übersteigt der Nutzen der S-Bahnverlängerung die Kosten um das 1,6-Fache und gilt als volkswirtschaftlich rentabel. Dies gilt auch unter Berücksichtigung von Zusatzkosten bis zu 28 Millionen Euro, die sich z.B. durch die Elektrifizierung der Strecke und den Ausbau von Bahnsteigen ergeben. Die volkswirtschaftliche Rentabilität ist Voraussetzung für die finanzielle Förderung des Ausbaus.

Bernhard Maier, der Verkehrsexperte der Fraktion, betonte, dass nun der Ball bei Landesverkehrsminister Winfried Hermann liege: „Der Minister muss endlich bekunden, dass die S-Bahnverlängerung und die damit verbundenen Belange des Verband Region Stuttgart Vorrang gegenüber der Hermann-Hesse-Bahn haben.“

Bernhard Maier sagt weiter: „Es verwundert sehr, dass der Calwer Landrat Helmut Riegger wohl „den Schuss noch nicht gehört hat“, sonst könnte er nicht weiter verkünden, an dem Abschnitt zwischen Weil der Stadt und Renningen festzuhalten. Bei einem 15-Min.-Takt und den Sprinter-S-Bahnen passt die Hesse-Bahn mit ihren alten Dieselzügen nicht mehr aufs S-Bahn-Gleis. Es liegt nun am Verkehrsminister, ihm dies vollends begreiflich zu machen.“

 

 


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