Falls Sie eine Beratungsvorlage für diese Sitzung aufrufen möchten, können Sie gerne folgenden Link verwenden: https://gecms.region-stuttgart.org/Sitzung.aspx?id=11633

 

Pilotprojekt Pendlerstationen

Welche Elemente der modernen Arbeitswelt können Pendlerbewegungen reduzieren? Wie kann es gelingen, die Verkehrsbelastung zu reduzieren? Eine Frage, welche die Freien Wähler schon lange beschäftigt. Dabei gilt die Prämisse, die wirtschaftliche Dynamik der Region Stuttgart nicht zu beeinträchtigen. Mit Interesse wurde die Berichterstattung von Daimler, Bosch und anderen Unternehmen im Herbst vergangenen Jahres verfolgt, welche Überlegungen die Wirtschaft anstellt, um den gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen gerecht zu werden.

„Pendlerstationen oder Beschäftigungs-Hubs, wie sie auch genannt werden, sind ein wirksames Mittel, um den Pendlerverkehr zu reduzieren“, führte Fraktionsvorsitzender OB Hesky in der Sitzung aus. In der Debatte wurde betont, dass Pendlerstationen keine regionale oder eine öffentliche Aufgabe sind. Dem schloss sich OB Hesky an, der aber ergänzte, dass Pendlerstationen sehr wohl eine kommunale Aufgabe sein können, als Instrument der kommunalen Wirtschaftsförderung. „Wenn ein Ankerunternehmen am Ort ist, kann es besonders gut gelingen, einen solchen, wichtigen und modernen Beschäftigungsort zu schaffen. Denn trotz aller elektronischen Kommunikation ist weiterhin, um Teambildung sowie Identifikation und Identität der Beschäftigten mit dem Unternehmen zu gewährleisten, der persönliche Kontakt zwingend notwendig. Home-Office und Pendlerstationen sind zwei Seiten derselben Medaille. „Die gute Vorlage der Wirtschaftsregion ist ein wichtiger Impuls für die Kommunen, diesen Baustein der kommunalen Wirtschaftsförderung, auch interkommunal, umzusetzen!“, so Hesky.

 

Internationales Trickfilm-Festival – Trickstar Nature Award –

Die Regionalfraktion sieht das Festival als wichtigen kulturellen Beitrag, der ein Leuchtturm der Kreativwirtschaft in der Region ist. Der Trickstar Natur Award zeichnet internationale Animationskurzfilmproduktionen aus, die sich auf informative, unterhaltsame, aber durchaus humorvolle Weise mit den Themen Klimaschutz, Artenvielfalt, Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Der Preis ist mit 7.500 € dotiert. Die Film- und Medienfestival gGmbH erhält einen Betrag von 5.000 € für die Organisation und zusätzlich anfallende Kosten.

Wir Freien Wähler stimmten der Förderung daher einstimmig zu.

 

Arbeit der Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V. vorgestellt

Prof. Dr. Joachim Weber, Rektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, stellte in der Sitzung die Arbeit der Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V. vor.

Die Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V. bündelt die Aktivitäten ihrer Mitglieder insbesondere in denjenigen Bereichen, in denen durch Vernetzung Synergien geschaffen und Ressourcen eingespart werden können. Der Verein fördert Wissenschaft und Lehre sowie Bildung und Weiterbildung in der Region Stuttgart, unterstützt die Vernetzung zwischen Universitäten, Hochschulen, Akademien, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, verbessert den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und sorgt für eine verbesserte Wahrnehmung des Hochschul- und Wissenschaftsstandorts Region Stuttgart, sowohl innerhalb der Region, aber auch national. So vertritt die Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V. 75.000 Studierende und hat 23 Mitglieder: Hierzu zählen staatliche, kirchliche und private Hochschulen der Region Stuttgart, vier Hochschulstädte (Stuttgart, Ludwigsburg, Esslingen und Göppingen), das Studierendenwerk Stuttgart, der Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Als konkretes Musterbeispiel der Zusammenarbeit nannte Prof. Dr. Weber Konzepte für ein betriebliches Mobilitätsmanagement. Im Wettbewerb „Emissionsfreier Campus“ wurden diese vom Land Baden-Württemberg prämiert.

Die Regionalfraktion entnimmt dem Bericht des Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V., dass das Miteinander der Hochschulen zu guten Entwicklungen und einer besseren Wahrnehmbarkeit der Hochschulregion führt. Die Ausführungen waren interessant und sind eine Bestätigung der Richtigkeit, mitzuhelfen, diesen Verein vor 10 Jahren ins Leben zu rufen.

Dank und Bitte gehen an die Verantwortlichen an den Hochschulen, zusätzliches Engagement in diesen Verein zu investieren.


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