Bearbeiteter Auszug aus der Pressemitteilung des VRS – die komplette Mitteilung können Sie hier nachlesen

Kultur ist unverzichtbar. Sie soll auch nach der Corona-Pandemie wieder ihre wichtige Rolle für die Gesellschaft einnehmen können. Das war beim jährlichen Auftritt der KulturRegion Stuttgart vor dem Wirtschaftsausschuss des Verbands Region Stuttgart  zu hören. Der Verband ist Vereinsmitglied und finanziert die KulturRegion Stuttgart mit derzeit jährlich insgesamt 300.000 Euro. Der interkommunale Verein bietet seit nunmehr 30 Jahren eine Plattform für den Austausch zwischen den Kommunen und veranstaltet Festivals sowie interkommunale Kulturprojekte. Seit einiger Zeit trägt er auch dazu bei, dass der Wiedereinstieg in ein reges Kulturgeschehen für Künstler und Publikum gelingen kann.

Die KulturRegion Stuttgart wird auch selbst vor Ort sichtbar: Ihr Bauwagen wird im Rahmen der Kampagne SPIEL:RAUM von September 2021 bis August 2022 durch die Region touren. In Zusammenarbeit mit den Kommunen soll er Bürgerinnen und Bürger anregen, öffentliche Räume nach ihren Vorlieben umzugestalten. So entstehen Experimentierfelder, Orte können neu gedacht und neue Nutzungsmöglichkeiten ausprobiert werden. Die Geschäftsführerin der KulturRegion Stuttgart Bettina Pau meinte: Wir hoffen, das öffentliche Leben damit wieder mehr in die Städte zurückzuholen.“ Die Pop-up-Aktion ist der Vorlauf zum regionsweiten Festival 2022. Dann werden Kommunen und renommierten Kunstschaffenden unter der Regie des Kurators Julian Warner öffentliche Plätze oder Areale künstlerisch verändern. Thematisch geht es um den Wert des Lebens angesichts des Wandels von Klima und Technologien sowie der Ressourcenknappheit. Mehr zu den Vorhaben der KulturRegion Stuttgart unter www.kulturregion-stuttgart.de

Fraktionsvorsitzender Oberbürgermeister
Andreas Hesky: Die Kommunen sind die Träger der Kulturarbeit.

Andreas Hesky sagt dazu:

„Die im vergangenen Jahr durchgeführten Projekte, vor allem die Aktion „Unter Beobachtung“, waren im ersten Corona-Jahr echte Lichtblicke und starke Zeichen für die Kultur in schwieriger Zeit. Trotz der Kontaktbeschränkungen wurde das Gefühl eines Miteinanders und einer regionalen Identität geweckt. Manche Fraktionen sprechen den „Kleinen Apparat“ der KulturRegion an. Ich möchte aus Sicht von uns Freien Wählern deutlich machen, dass die Kulturarbeit in den Kommunen geleistet wird und die KulturRegion nicht die Aufgabe hat, kulturelle „Gastspiele“ zu leisten. Es ist gut, dass die KulturRegion ein kleines und engagiertes Team ist. Denn im Gegensatz zu anderen Fraktionen halten wir Freien Wähler dies für den Schlüssel zur erfolgreichen Arbeit, die vor allem im Begeistern zum Mitmachen besteht. Denn ohne die Beiträge der Kommunen kommen die Projekte der KulturRegion nicht zustande. Die Kommunen machen es. Aber es lohnt den Schweiß der Edlen, die vielen kommunalen Kulturämter einzubinden und zu Beteiligten und zu Akteuren zu machen und sie nicht in die Rolle der Zuschauer zu drängen. Das für 2022 geplante Projekt „Lebenswert“ setzt gerade darauf, dass Aktionen auf Vorhandenes in den Kommunen aufsetzen, die dann unter dem kulturregionalen Dach zusammengefasst werden. Wir Freien Wähler werden die KulturRegion gerne weiterbegleiten, sie unterstützen und freuen uns auf die weiteren Projekte.“