Bearbeiteter Auszug aus der Pressemitteilung des VRS – die komplette Mitteilung können Sie hier nachlesen

Die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels und die Zerstörung der Ökosysteme werden nach heutigem Wissensstand sehr viel gravierender sein als die der Corona-Pandemie. Als Risiken sind hier vor allem die Unterbrechung von Lieferketten und die Zerstörung von Infrastruktur durch Extremwetterereignisse, schwindende natürliche Ressourcen, Hochwasser, hitzebedingt niedrige Wasserpegel und eine entsprechend teure Absicherung zu nennen. Hinzu kommen steigende CO2-Preise, so dass Produkte und Geschäftsmodelle mit hohen CO2-Emissionen perspektivisch einen immer größeren Wettbewerbsnachteil haben werden. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) hat nun zehn Thesen zur nachhaltigen Modernisierung der Wirtschaft vorgelegt. Diese Thesen und Zielsetzungen sollen als Leitlinien einer regionalpolitischen Willenserklärung dienen und wurden am Mittwoch im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung positiv diskutiert. 

Die ökologische Transformation gelingt nur mit einer leistungsstarken Wirtschaft!

Das von der WRS erstellte „Thesenpapier“, wie die Region Stuttgart zu einer nachhaltigen Region transformiert werden kann, eint die antragstellenden Fraktionen, auch die Freien Wähler. Fraktionsvorsitzender OB Hesky machte deutlich, dass die Thesen als Ziele für die Region die uneingeschränkte Zustimmung finden werden. Wie diese Ziele allerdings zu erreichen sind, darüber dürfte noch so mancher politische Diskurs geführt werden. „Wir Freien Wähler stehen dazu, dass die Region Stuttgart eine nachhaltige Region wird, die in 10 oder 20 Jahren die Transformation bewältigt hat und Vorbild für andere ist. Um das zu erreichen, müssen wir diejenigen, also die Wirtschaft und die Unternehmen, welche die Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringt, für die wir als Region stehen, die für Arbeitsplätze und Wohlstand und sozialen Frieden sorgen, gewinnen, um den Weg zu einer nachhaltigen und dennoch wirtschaftlich erfolgreichen Region mit zu gehen. Ihnen muss es auch möglich sein, während des Transformationsprozesses die Transformationskosten zu erwirtschaften,“ so OB Hesky zusammenfassend.